Mexikos Wahldebakel

Trotz dem Hotspot im Nahen Osten, geht die Politik (oder die Auseinandersetzungen) auch an anderen Orten der Welt über verschiedenste Themen weiter. So beispielsweise auch in Mexiko, wo die Präsidentschaftswahlen zum Debakel wurden. Was wir in Mexiko sehen, gleicht (wenn auch in abgeschwächter Form) einem Szenario, das wir in der Geschichte schon in vielen anderen lateinamerikanischen Staaten beobachten konnten – der Kampf der Konservativen gegen die Linken, das fehlen eines starken bürgerlichen Blocks und der unrühmliche Einfluss der USA.

Nach den Präsidentschaftswahlen erklärten sich beide Präsidentschaftskandidaten unabhängig voneinander zum Wahlsieger, der konservative Präsidentschaftskandidat Felipe Calderón will sogar als “gewählter Präsident” eine Reise durch ganz Mexiko unternehemen. Wo ein Fettnäpfchen, da ein US-Präsident: die USA waren die einzigen, die ihrem Lieblingskandidaten, dem konservativen Felipe Calderón bereits vor der offiziellen Verkpündigung zum Wahlsieg gratuliert haben. Wie man im Investigationsrepport von Greg Palast, Journalist von New York Times, der englischen BBC und des englischen “The Observer”, feststellen kann, waren die USA nicht ganz unbeteiligt am Wahldebakel. Wegen offensichtlichen Wahlfälschungen fühlt sich der Kandidat der Linkskoalition, Andrés Manuel López Obrador betrogen und mobilisiert seit 2. Juli seine Anhänger. Beispielsweise seien im Bundesstaat Oaxaca Wähler bei der Stimmabgabe behindert und Polizisten zur Fälschung von Wahlzetteln eingesetzt worden. In einigen Wahllokalen habe es an Wahlzetteln gemangelt und neun Wahllokale seien erst gar nicht geöffnet worden. Es ist wahrscheinlich, dass die ganze Wahl schlussendlich annulliert und neu angesetzt werden muss.
(Quelle: Telepolis 1, Telepolis 2)

Im Video unten, zeigt Greg Palast in einer unterhaltsamen Art un Weise, wo die Probleme bei den Präsidentschaftswahlen lagen. Er zeigt weitere Schlampereien und Ungereimtheiten auf und dass die USA womöglich ihre Finger im Spiel hatten.

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