Personalprobleme bei der Schweizer Armee 03

Hier noch der Bericht der Rundschau vom Mittwoch, 22.11.06. Die Rundschau zeigt in ihrem Bericht keine neuen Fakten auf – alles wurde auf diesem Blog bereits hier und hier angesprochen.
Neu, aber nicht mehr in die Rundschau geschafft, hat die Medieninformation VBS vom 23.11.06: Bundesrat Schmid hat auf Antrag des Chefs der Armee als Sofortmassnahme der Umwandlung der bisher befristeten Stellenkontingente von 40 Berufsoffizieren, 60 Berufsunteroffizieren und 289 Zeitmilitärstellen in unbefristete Stellenkontingente zugestimmt. Dass damit, wie in der Medieninformation VBS behauptet, bestehenden Lücken in der Ausbildung geschlossen werden, stimmt jedoch nicht ganz. Diese Ausbildner sind bereits im System, es werden keine zusätzliche Ausbildner eingesetzt. Es handelt sich also um die Erhaltung des Status Quo. Mit dem Wegfall der befristeten Stellen wäre die personelle Situation an der Ausbildungsfront weiter verschärft worden.

Kurzbeschreibung des Rundschau-Beitrages:

Schweizer Berufsmilitärs sind unzufrieden, klagen über lange Arbeitszeiten und mangelhafte Laufbahnplanung. Es fehlt die Perspektive über die Zukunft der Schweizer Armee. Die Rundschau begleitet einen aktiven Berufsoffizier bei seinem Militäralltag und zeigt, warum andere Jung-Offiziere dem Militär den Rücken kehren.

Zusätzliche Bemerkungen zum Rundschau-Beitrag:
Das Prämiensystem für angeworbene Berufsoffiziere ist nicht neu, sondern gab es schon vor der Armee XXI (siehe hier).
Der Bericht von Oberstlt i Gst Thomas A. Frey, Präsident der Allgemeinen Offiziersgesellschaft Zürich findet man hier.

This entry was posted in Switzerland.

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