Message an Xenophobe

Wenn wir kein ausländisches Personal einstellen könnten, müssten wir mit unserer Produktion zu den Arbeitskräften im Ausland gehen. Die Leidtragenden wären unsere Mitarbeiter in der Schweiz, und das sind immerhin rund 1800. Wir haben bereits Werke in Deutschland, Polen und Ungarn, deshalb könnte ich mich auch ohne Bilaterale im EU-Markt um Aufträge bewerben. Aber wir würden dann mehr in den ausländischen Werken herstellen. Das wäre auch bitter für unsere Schweizer Zulieferer: Wir kaufen Ware von rund einer halben Milliarde Franken alleine fürs Werk in Bussnang ein. — Peter Spuhler, Schweizer Unternehmer und SVP-Politiker, in einem Interview mit dem Tagesanzeiger, 22. Januar 2008.

This entry was posted in Politics in General.

One Response to Message an Xenophobe

  1. Judas says:

    Xenophobie ist so elendiglich kurzsichtig und oberflächlich. Aber leider auch so simpel. Es ist viel einfacher durch die xenophobe Brille alles fremde zu verdammen, als auf der Metaebene die echten Probleme der Welt (und der Schweiz) anzupacken. Abgesehen davon ist jeder von uns von latenter Fremdenfeindlichkeit umgeben. Dumme Sprüche, Witze und stupide – freche – Pauschalaussagen sind in unserer Gesellschaft leider salonfähig.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Comment Spam Protection by WP-SpamFree