Gekommen um zu bleiben
Wir gehen nicht mehr weg
Gekommen um zu bleiben
Wie ein perfekter Fleck
Was für “Wir sind Helden” gilt, haben sich 29 Sänger(innen) aus Ghana zum Vorsatz genommen: eine Gruppe von 32 Personen aus Ghana kam am vorletzten Wochenende nach Zürich an das Festival für Welt-Jugendmusik. Die Heimreise traten nur noch drei an, die anderen sind untergetaucht. (Quelle: Tagesanzeiger).

Ebenfalls hartnäckig sehen die neuen Jockeys bei den Kamelrennen in Katar aus. Menschenrechtsorganisationen kritisieren seit Jahrzenten, dass bei Kamelrennen Kindersklaven als Jockey missbraucht werden, weil sie leicht, billig und ihre schrille Stimme sich gut zum Antreiben des Kamels eignet. Condoleezza Rice (Anmerkung des Verfassers: die erotischste Frau der Welt) drohte Katar deshalb bereits mit Sanktionen. Scheich Hamad, der Herrscher von Katar, hat die Verwendung minderjähriger Jockeys unter Strafe gestellt und zum Ausgleich unterstützt er die Entwicklung von Jockeyrobotern. Bevor nun Computeraktivisten auf die Barrikaden gehen: der Roboter läuft unter Linux – wird also nicht von Microsoft Windows versklavt. An diesem Projekt sind massgeblich drei Schweizer Ingenieure der Firma K-Team beteiligt. Der Kamelroboter schwingt die Peitsche, zieht die Zügel und hupt wie wild. Wär das nicht auch was für den Export nach Amerika für Abu Ghraib oder Guantanamo Bay? (ausführlicher Spiegel-Artikel).
Hartnäckiger als befürchtet wird wohl die globale Klimaerwärmung und noch einige Generationen bleiben. Klimawissenschaftler ließen ihre Computer mehrere Szenarien durchrechnen, doch das Ergebnis war stets das gleiche: Egal, was die Menschen tun, die globale Erwärmung ist nicht mehr kurzfristig aufzuhalten. Selbst wenn man ab sofort kein Kohlendioxid mehr in die Atmosphäre pumpte, stiegen die Temperaturen noch mindestens 20 Jahre lang an. Erst im Jahr 2100 wäre das CO2-Niveau wieder auf den Stand von 1975 gesunken, schreiben der französische Umweltforscher Pierre Friedlingstein und seine US-Kollegin Susan Solomon im Fachblatt “Proceedings of the National Academy of Sciences“. Mehr zu diesem Thema findet man hier. Das Häuschen am Meer könnte sich also in Zukunft als Fehlinvestition herausstellen.



