Buchtipp: Who speaks for Islam

Who speaks for IslamJohn L. Esposito, Professor in Internationalen Beziehungen, Nahostpolitik und Islamwissenschaften an der Georgetown University in Washington D.C. und Dalia Mogahed, Senior Analyst und Executive Director am Gallup Center für Islamwissenschaften, haben gestützt auf repräsentativen Datenerhebungen der Gallup Organisation zwischen 2001 bis 2007 versucht grundsätzliche Fragen an die “muslimische Gemeinschaft” zu beantworten. Die Daten repräsentieren über 90% der Muslime aus 35 Staaten, in denen die muslimische Bevölkerung die Mehrheit ausmachen.

Jedes der 5 Kapitel widmet sich einem Thema. Beispielsweise beschäftigt sich das erste Kapitel mit der Frage, ob es so etwas wie eine “muslimische Gemeinschaft” gibt, wo geographisch Muslime leben und wie gross der Einfluss der Religion auf die Muslime ist. Es überrascht nicht, dass es keine monolithische “muslimische Gemeinschaft” gibt. Muslime unterscheiden sich in Nationalität, Kultur, Sprache und auch in der Interpretation des Islams. Nur ca. 20% der Muslime leben in arabischen Nationen (wobei Esposito nicht ganz korrekt Iran zu den arabischen Nationen zählt), die meisten leben in Asien (Indonesien, Bangladesh, Pakistan, Indien) oder in Afrika (insbesondere in Nigeria). Aus Sicht der religiösen Unterschiede sind 85% der Muslime sunnitisch, 15% shiitisch gläubig, wobei beide Gruppierungen alles andere als homogen sind. Vergleiche mit dem Christentum mit seinen unterschiedlichen Ausrichtungen sind durchaus angebracht. Trotzdem zeigt die Auswertung der Daten, dass Muslime in der Regel stark religiös und traditionell geprägt sind. Die Religion ist ein wichtiges sinngebendes bzw. orientierendes Element im Leben vieler Muslime und deshalb möchten viele der muslimischen Männer und Frauen die Sharia als rechtsgebende Quelle heranziehen. Zum Vergleich: eine Gallup-Umfrage 2006 ergab, dass auch viele US-Amerikaner die Bibel als rechtsgebende Quelle sehen möchten (46% der befragten US-Amerikaner möchten die Bibel als eine, aber nicht ausschliessliche, 9% als einzig gültige Rechtsquelle). Sowohl Muslime, wie auch Members of an exclusive Muslim community who call themselves An-Nadsir attend prayer to celebrate Eid al-Adha in a remote area in Gowa district, in Indonesia's South Sulawesi province, December 8, 2008. (REUTERS/Yusuf Ahmad)US-Amerikaner unterstrichen in den Studien die Wichtigkeit der Familie und zeigten sich beunruhigt angesichts des “moralischen Zerfall der Gemeinschaft”.

Im zweiten Kapitel stellt Esposito fest, dass eine überwiegende Mehrheit der Muslime in ihren Staaten demokratische Strukturen und das Recht auf freie Meinungsäusserung herbeisehnen. Weshalb jedoch ausgerechnet in vielen muslimischen Staaten noch keine demokratische Strukturen entwickelt sind, ist gemäss Esposito mit der Geschichte dieser Staaten verbunden. Viele dieser Staaten sind erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden und im Zuge des Kalten Kriegs stand nicht die Demokratisierung dieser Staaten im Vordergrund, sondern die Absicherung des Zugriffs auf die Erdölquellen. Auch heute noch werden Regime gestützt, die keine oder nur unterentwickelte demokratische Strukturen entwickeln. Beispielsweise ist Saudi-Arabien einer der letzte vier absolute Monarchien auf der Erde (neben Brunei, Swasiland und Vatikanstadt). In Ägypten regiert Muhammad Husni Mubarak immer noch autoritär mittels Notstandsgesetzen. Der Libanon, die einzige parlamentarische Demokratie im arabischen Raum, besitzt ein labiles politisches System, dessen Wurzeln in der französischen Mandatszeit zu finden sind. Gemäss eines ungeschriebenen “Nationalen Pakts” beim französischen Abzug wurden die Parlamentssitze im Verhältnis 6:5 zu Gunsten der Christen aufgeteilt. (vgl. Augustus Richard Norton, Hezbollah a short history, Princeton: Princeton University Press, 2007, 97). Die undemokratischer Strukturen mancher US-Alliierten im arabischen Raum, der unilaterale Demokratisierungsfeldzug der Bush-Administration, die Menschenrechtsverstöse in Abu Ghraib bzw. Guantanamo und die Weigerung die demokratisch gewählten Hamas-Mitglieder innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde anzuerkennen (vgl. auch Thomas Birringer,”Kurzanalyse zum Ergebnis der Wahlen zum Palästinensischen Legislativrat am 25. Januar 2006“,Konrad Adenauer Stiftung), wirft aus Sicht vieler Muslime ein unglaubwürdiges Licht auf die US-amerikanische Nahostpolitik. Den USA wird unterstellt, solange für Demokratie im Nahen Osten zu sein, wie ihnen das Resultat der Wahlen passe – den USA gehe es mehr um “Regime Change”, denn um Demokratie (vgl. Anthony Shadid, “War’s Arab Supporters Bitter Over Its Results“, Washington Post, 22.01.2007, A01). Diese Skeptik gegenüber den USA führt dazu, dass wenige der befragten Muslime einfach die “westlichen Werte” übernehmen möchten, sondern ihnen schwebt ein eigenes demokratisches System vor, welches gleichzeitig Children who have been displaced from the Pakistan Army's offensive against the Taliban in Swat and Buner play at a relief camp in Swabi, Pakistan. Hundreds of thousands of people are believed to be displaced as a result of military operations against the Taliban. (Daniel Berehulak, Getty Images, 18.05.2009)die Sharia als eine (aber nicht einzige) Gesetzesquelle zur Grundlage hat. Umfragen zeigten auch, dass es bei dieser Meinung keinen signifikanten Unterschieden zwischen Männer und Frauen gibt.

Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem islamischen Extremismus. Wie der Extremismus allgemein, ist auch die islamische Variante keineswegs ein Phänomen neuster Zeit. Beim Kampf der Mudschaheddin gegen die sowjetische Besatzung in Afghanistan zwischen 1979-1989 wurde der islamische Extremismus von den USA aktiv mit Geld und Waffen unterstützt. Im Nahen Osten rückte der islamische Extremismus mit dem Attentat auf den ägyptischen Präsident Anwar as-Sadat 1981 in den Vordergrund. Der eigentliche Ursprung liegt jedoch in der schmachvollen Niederlage der arabischen Staaten beim Sechstagekrieg gegen Israel. Ebenfalls in den 1980er Jahren setzte die Hisbollah Selbstmordanschläge als erfolgreiche Terrorstrategie gegen US-amerikanischen, französischen, italienischen und britischen Truppen ein. Dass es sich bei den Extremisten jedoch nicht ausschliesslich um religiöse Fanatiker handeln muss, zeigt die Tatsache, dass die Selbstmordanschläge im Libanon durch 8 muslimische Fundamentalisten, 3 Christen und 27 Kommunisten bzw. Sozialisten durchgeführt wurden. Gemäss Esposito konzentrierten sich einige Terroristen der Terroranschläge am 11. September 2001 erst dann auf die Religion, als sie sich für ihre Selbstmordmission entschlossen hatten (er scheint sich dabei jedoch auf eher zweifelhafte Quellen abzustützen).
Was charakterisiert den Extremisten? Die Gallup-Erhebungen zeigen, dass 7% der befragten Muslime der Meinung sind, dass die Terroranschläge am 11. September 2001 vollkommen gerechtfertigt gewesen seien. Sie werden von Gallup als “Extremisten” kategorisiert, auch wenn nicht jeder von ihnen bereit wäre selber Gewalt auszuüben. Sie bilden jedoch das potentielle Rekrutierungspotential für Terroristen. Zum Vergleich: in einer anderen Gallup-Erhebung gaben 6% der befragten US-Amerikaner an, dass sie Angriffe auf zivile Ziele als absolut gerechtfertigt betrachten würden (ein klarer Verstoss gegen humanitäres Völkerrecht). Die überwiegende Mehrheit (93%) der Muslime, welche die Terroranschläge am 11. September 2001 verurteilen, werden von Gallup als “Moderate” kategorisiert. Der typische Extremist ist mittel bis gut gebildet (67% der als “Extremist” kategorisierten), haben ein mittleres bis hohes Einkommen (65%), sind männlich (62%), zwischen 18-29 Jahre alt (49%) und besitzen eventuell sogar eine leitende Position im Berufsleben (47%). Im Bereich der Religion gibt es zwischen Extremisten und Moderate keine signifikanten Unterschiede – sie nimmt für beide Kategorien eine gleich hohe Wichtigkeit ein. Beide Kategorien unterscheiden sich jedoch signifikant in ihren politischen Ansichten. Bei den Moderaten besitzen “bloss” 52% kein Vertrauen in die politischen Absichten der USA; im Gegensatz dazu glauben bei den Extremisten 72%, dass es den USA primär um die Absicherung des Zugriffs auf die Erdölquellen im Nahen Osten geht und nicht um eine Demokratisierung des Nahen Ostens. Instrumentalisiert durch Anführer, dient die Religion lediglich der A Somali islamist militant loyal to Hezb al-Islamiya is pictured at a frontline position near the Hodan district in Mogadishu on May 23, 2009. The Shabaab and Hezb al-Islamiya fighters are the main insurgent groups trying to topple President Sharif Sheikh Ahmed's internationally recognised transitional government. Government forces encountered fierce resistance as they tried unsuccessfully yesterday to drive the Islamist insurgents from the Somalian capital of Mogadishu. (Mohamed Dahir, AFP, Getty Images)Rekrutierung von Anhängern und zur Rechtfertigung von Gewalt – dies ist kein typisch islamisches Phänomen (muss ich hier wirklich auf die Irak-Memos von Donald Rumsfeld hinweisen…). Sowohl im Christentum (Anschläge auf Abtreibungskliniken in den USA beispielsweise ausgeübt von der “Army of God“), wie auch im Judentum (Jewish Defense League), im Hinduismus (Liberation Tigers of Tamil Eelam) und in anderen religiösen Gemeinschaften findet man Extremisten. Im übrigen hassen islamische Extremisten den Westen nicht insgesamt, sondern insbesondere die USA (84% der Extremisten) und Grossbritannien (68%), weniger Deutschland (26%) und Frankreich (25%). Die Gallup-Daten zeigen, dass ein grösserer Respekt gegenüber dem Islam als Religion und eine geringere Einmischung in die innenpolitischen Angelegenheiten der islamischen Staaten (keine Kolonialisationsbestrebungen, keine Machtausübung auf natürliche Ressourcen usw.) die Rekrutierungsbasis potentieller Terroristen deutlich reduzieren könnte.

The fight against terrorism is also a fight for the rights and dignity of women — Laura Bush, 17.11.2001.

How Westerners and Muslims View Each Other, Pew Global Attitudes Project, Juni 2006Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Stellung der Frau in der islamischen Gesellschaft. Die Rechte der Frauen sind je nach Staat sehr unterschiedlich. In Saudi Arabien sind Frauen stark benachteiligt: sie dürfen weder wählen noch ein Fahrzeug führen. Die Restriktionen in Ägypten sind wesentlich geringer. Auch die Bildungsmöglichkeiten für Frauen variieren stark. In Jordanien, Algerien, Kuwait, Libyen, Indonesien, Malaysia, Bangladesch, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Libanon besitzen gleich viele oder sogar mehr Frauen als Männer ein mittleres bis hohes Bildungsniveau. In Jemen und Pakistan besitzen bloss 28% der Frauen eine Bildung überhaupt (bei den Männern 70% in Jemen und 53% in Pakistan gebildet). Die Gallup-Erhebungen zeigen auf, dass die westliche Gesellschaft das Kopftuch als Symbol des untergeordneten Status der Frau interpretieren. Bei vielen Muslimen wird jedoch die (sexuelle) Offenheit der westlichen Frauen als ihre Unterordnung unter die sexuellen Bedürfnisse westlicher Männer interpretiert.

Appearing naked befor a camera or television is not women’s freedom but in my opinion is to entertain men. — Habiba Sarabi, in O. Teves, “Miss Afghanistan conflicted about bikini”, The Associated Press, 07.11.2003.

Dementsprechend warten eine Mehrheit der muslimischen Frauen keineswegs auf eine kulturelle Befreiung durch den Westen. Trotzdem, diese statistischen Erkenntnisse können spezifische Gewalt an Frauen in einigen islamischen Staaten nicht aus der Welt schaffen. Gemäss UNICEF werden mindestens 90% aller Frauen in Ägypten, Mali, Guinea und Nord-Sudan beschnitten – im Gegensatz dazu gibt es im Irak, Iran und in Saudi Arabien keine Beschneidung der Frau. Da dieses Beschneidungsritual auch bei anderen afrikanischen Ethnien vorkommt (beispielsweise in Äthiopien sind 90% der Frauen beschnitten, wo 62,8% christlichen und 33,9% muslimischen Glaubens sind), handelt es sich dabei eher um ein kulturelles, denn um ein spezifisch islamisches Phänomen. (Vgl. UNICEF, “Female genital mutilation/cutting“, November 2005). Gewalt an Frauen hat oft andere Wurzeln. 69,4% der jordanischen Männer, welche “Ehrenmorde” als gerechtfertigt betrachten, verrichten keine tägliche Gebete und 55,5% fasten auch nicht – 1/3 dieser Männer wurde jedoch bereit früher einmal wegen eines Gewaltverbrechens verurteilt – auch hier spielt die Religion mehr als Rechtfertigung eine Rolle, nicht als Ursache. Was die Religion betrifft, zeigt eine Gallup-Erhebung auf, dass im Libanon, in Marokko und im Iran Männer, welche einen Ausbau der Rechte der Frauen unterstützen eher religiöser eingestellt sind. Im übrigen ziehen islamische Frauenrechtler(innen) für ihre Argumentationen oft den Koran heran.

Das letzte Kapitel fasst die Erkenntnisse der vorhergehenden Kapitel zusammen und stellt die Frage, ob es Samuel P. Huntington’s Clash of Civilizations tatsächlich gibt. Gewisse ideologische Strömungen befürchten eine Islamisierung Europas, auch wenn derzeit nur rund 4% der europäischen Bevölkerung islamischen Glaubens sind (in der Schweiz waren im Jahre 2000 4,26% der Wohnbevölkerung Muslime). Sollte die Türkei in die EU aufgenommen werden, was derzeit eher unwahrscheinlich scheint, würde der Prozentsatz der europäischen Bevölkerung mit islamischen Glauben auf 17% ansteigen. Ausserdem gibt es keinen monolitischen islamischen Bosnische Moslem-Frauen geben in Sarajevo ein Konzert zur Unterstützung der Menschen in Gaza. (Fehim Demir, Keystone, EPA)Block in Europa, sondern die europäischen Muslime besitzen unterschiedliche kulturelle Wurzeln, viele praktizieren ihren Glauben nicht mehr aktiv. Nur schon die Tatsache, dass es keine monolytische westliche oder muslimische Gesellschaft gibt, stellt einen “Clash of Civilization” in Frage.

“Who speaks for Islam?” erachte ich als wertvolle Diskussionsgrundlage, welche anhand statistischer Daten mit einigen weit verbreiteten Vorurteilen über Muslime aufräumt. Bei vielen statistischen Daten, Aussagen und Erkenntnisse sind Quellen angegeben, jedoch leider nicht bei allen. Selten, trotzdem ab und zu verweist der Autor auf wissenschaftlich eher zweifelhafte Quellen, beispielsweise bei der Behauptung, dass einige Terroristen der Terroranschläge am 11. September 2001 einen lasterhaften Lebenswandel aufzeigten. Kritiker dieses Buches werden die Aufrichtigkeit und Offenheit der Befragten in Zweifel stellen, suggestiv bei der Fragestellungen, eine interessengesteuert Auswertung und eine blauäugige Interpretation unterstellen. Dagegen steht jedoch die Repräsentativität der Umfrage (50.000 Direktinterviews über einen Zeitraum von sechs Jahren mit Muslimen aus 35 überwiegend islamischen Staaten), die internationale Anerkanntheit von Eposito als Wissenschaftler im Bereich der Internationalen Beziehungen, Nahostpolitik und Islamwissenschaften (36 veröffentlichte Bücher als Autor oder Co-Autor, darunter die vierbändige Oxford-Enzyklopädie der Modernen Islamischen Welt) und die Bürgschaft des Gallup-Institut als Flaggschiff der internationalen Meinungsforschung für die Seriösität der zu Grunde liegenden Daten. Ausserdem wurde die Co-Autorin Mogahed im April 2009 vom US-Präsidenten Barack Obama zur ersten muslimischen Beraterin der US-Regierung ernannt.

Bildverzeichnis
Oben rechts: Es gibt keine monolithische “muslimische Gemeinschaft”: Members of an exclusive Muslim community who call themselves An-Nadsir attend prayer to celebrate Eid al-Adha in a remote area in Gowa district, in Indonesia's South Sulawesi province, December 8, 2008. (REUTERS/Yusuf Ahmad)
Mitte links: Children who have been displaced from the Pakistan Army’s offensive against the Taliban in Swat and Buner play at a relief camp in Swabi, Pakistan. Hundreds of thousands of people are believed to be displaced as a result of military operations against the Taliban. (Daniel Berehulak, Getty Images, 18.05.2009)
Unten rechts: A Somali islamist militant loyal to Hezb al-Islamiya is pictured at a frontline position near the Hodan district in Mogadishu on May 23, 2009. The Shabaab and Hezb al-Islamiya fighters are the main insurgent groups trying to topple President Sharif Sheikh Ahmed’s internationally recognised transitional government. Government forces encountered fierce resistance as they tried unsuccessfully yesterday to drive the Islamist insurgents from the Somalian capital of Mogadishu. (Mohamed Dahir, AFP, Getty Images)
Unten links: Bosnische Moslem-Frauen geben in Sarajevo ein Konzert zur Unterstützung der Menschen in Gaza. (Fehim Demir, Keystone, EPA)

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