Peak Oil – ausnahmsweise ein optimistischer Ansatz

Auf Telepolis zeichnet der Futurist (hmm Bachelor im Kristallkugelgucken?) John Petersen ausnahmsweise ein positives Bild von einer Welt mit knapper werdenden Erdölressourcen:

Petersen erklärt uns, dass wir schon heute eine perfekte Alternative haben und es nur am Willen fehlt, dies umzusetzen. Und er malt ein Bild von der Zukunft mit der Nullpunktenergie oder der kalten Fusion, die einen freien Zugang zu der latenten Energie im leeren Raum ermöglichen.

…oder viel blabla um nichts, jedenfals funktioniert die “kalte Fusion” nach 16 Jahren immer noch nicht und ob es einen solchen Effekt überhaupt gibt wird vom überwiegenden Teil der Wissenschaftler bezweifelt.

Ich glaube, wir bewegen uns auf eine rein elektrische Welt zu, in der alles – Transport, Heizung, Kommunikation usw. – elektrisch betrieben wird. Die einzige Frage, die sich dann noch stellt, lautet: Wie wird der Strom erzeugt? [..] Die US-Marine hat bekannt gegeben, dass zukünftig alle ihre Schiffe Elektroschiffe sein werden. Auf ihnen werden von Düsentriebwerken angetriebene Generatoren den dazu notwendigen Strom liefern. Das Gleiche gilt natürlich auch für moderne Lokomotiven.

Heisst das nun, dass Schiffe anstatt mit Diesel, mit Strom angetrieben werden, der mittels Dieselgenerator erzeugt wird? Mit dem Verlust durch den schlechten Wirkungsgrad wird man wohl kaum Treibstoff sparen. Weiter unten im Interview plädiert der Futurist für Ethanol aus Holz als den ultimativen Treibstoff – da gratulier ich doch schon mal dem Tropenwald ;-)
Trotzdem – das Interview ein unterhaltsames, wissenschaftliches Märchen.

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